Zeittafel 1938-1939

1938-1939

Dezember 1938
100 KZ-Gefangene aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin treffen in Neuengamme ein. Sie sollen eine stillgelegte Ziegelei umbauen und wieder in Betrieb nehmen, damit dort Steine für die geplanten Großbauten Hitlers in Hamburghergestellt werden können. Das neue Konzentrationslager wird als Außenkommando des KZ Sachsenhausen geführt.
Die Häftlinge werden auf dem Dachboden über den Trockenkammern untergebracht. Die Behandlung ist streng, aber es gibt wenig Schläge, und die Verpflegung ist ausreichend. Der Arbeitstag dauert von früh morgens bis spät abends. Es gibt keine Todesfälle. Ab und zu kommen in den folgenden Monaten einzelne KZ-Häftlinge als Fachkräfte unter Bewachung aus Sachsenhausen, die bei den Arbeiten gebraucht werden (z. B. Elektriker, Schlosser, Installateure). Wegen technischer Schwierigkeiten beginnen 1939 Planungen für ein völlig neues, größeres Werk.

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Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

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