Die zweite und dritte Generation

Die Kinder ehemaliger KZ-Häftlinge wurden durch die Erfahrungen ihrer Eltern auf unterschiedliche Weise geprägt. Für den Umgang damit in den Familien spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: der Haftgrund, die Erfahrung von Gewalt und Tod während der Haft oder auch der Umgang der Mutter, bzw. des Vaters mit der eigenen Geschichte. Die Emotionen der Kinder reichen von Glorifizierung bis zu Hass. Gemeinsam ist jedoch allen, dass sie der Hafterfahrung der Mutter oder des Vaters eine maßgebliche Bedeutung für das eigene Leben beimessen.

Schwarz-weiß-Foto von Julius Bass im Anzug und Hut auf dem Kai der Hamburger Landungsbrücken vor einem Schiff. Er legt seine Hand auf die Schulter seines halb so großen Sohnes Carl-Heinz Edelmann.
Carl-Heinz Edelmann mit seinem Vater Julius Bass 1936 auf den Hamburger Landungsbrücken, zwei Jahre vor dessen Verhaftung. (Foto: Privatbesitz Carl-Heinz Edelmann)
virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

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