Weiterleben nach der Befreiung

Die Befreiung aus den Konzentrationslagern erfuhren die Überlebenden auf unterschiedliche Weise. Viele von ihnen litten an den Folgen der Haft und wurden in Krankenhäusern versorgt. Bevor die nach Deutschland Verschleppten in ihre Heimatländer zurückkehren konnten, wurden sie zunächst als „Displaced Persons“ in Lagern untergebracht. Nicht alle wünschten jedoch eine Rückkehr: Zahlreiche Überlebende wollten in die USA oder nach Palästina emigrieren, einige aber auch in Deutschland bleiben. Ehemalige politische Häftlinge bildeten in Deutschland und in ihren Heimatländern Lagergemeinschaften und Verfolgtenverbände und forderten Entschädigung.

Schwarz-weiß-Foto, das befreite Häftlinge zeigt, die bei der Ankunft in Dänemark voller Freude Kopf und Hände aus dem Fenster eines Busses stecken, um sie empfangenden Menschen die Hand zu geben.
virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

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