Sonderausstellungen

Neben den Dauerausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und ihrer Außenstellen sowie den Rathausausstellungen kuratiert und zeigt die Gedenkstätte außerdem einzelne Ausstellungen zu verschiedenen Themengebieten und Anlässen. In der nachfolgenden Übersicht sind die Ausstellungen aufgeführt, die über die Webseite der Lernwerkstatt Offenes Archiv aufgerufen werden können.

„Gefängnisse und Gedenkstätte“ (Freiluftausstellung)

Im Jahr 1948 wurde auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers das „Männergefängnis Neuengamme“ (JVA XII) eingerichtet. Ende der 1960er Jahre wurde im Bereich der ehemaligen Tongruben ein weiteres Gefängnis (JVA IX) errichtet, welches zunächst als Jugendanstalt, später als Justizvollzugsanstalt genutzt wurde. Jahrzehntelang protestierten ehemalige Häftlinge und Verbände gegen die geschichtsverdrängende Nutzung des Geländes.

„Vor uns lagen nur Trümmer.“

Im Rahmen der „Operation Gomorrha“ griffen die britische und die US-amerikanische Luftwaffe vom 25. Juli bis 3.August 1943 Hamburg an. Mehrere Stadtteile lagen vollständig in Trümmern, 34.000 Menschen starben. Für die Aufräumarbeiten wurden auch Häftlinge des KZ Neuengamme eingesetzt. Ihre Erfahrungen in der zerstörten Stadt stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Unter oft grauenvollen Bedingungen mussten sie in ständiger Lebensgefahr Trümmer räumen, Leichen bergen und Blindgänger suchen.

virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

zur Mediathek
Kontakt

E-Mail: lernwerkstatt@gedenkstaetten.hamburg.de
Telefon: +49 40 428 131 551