Deutsche Häftlingsgruppen

Deutsche Häftlinge (einschließlich der Österreicher, die ebenfalls als „reichsdeutsch“ galten) bildeten zunächst in Neuengamme die größte Gruppe. Ursprünglich waren die Konzentrationslager vor allem für politische Gegner eingerichtet worden. Ab 1937 nahm die Einlieferung anderer Verfolgter stark zu – gesellschaftliche Minderheiten wie Juden, Sinti, Homosexuelle, angeblich Asoziale und Kriminelle. Die SS kennzeichnete die jeweiligen Haftgründe durch verschiedenfarbige Dreiecke an der Kleidung an der Kleidung. Die Gesamtzahl der „reichsdeutschen“ Häftlinge im KZ Neuengamme betrug insgesamt ca. 9500, unter ihnen ca. 400 Frauen in den Außenlagern.

virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

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