Lebensläufe: Józef Miotke

Erinnerungsbericht von Józef Miotke. Der Sohn eines deutschen Vaters und einer polnischen Mutter kämpfte 1939 in der polnischen Armee und geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft. Doch nur kurze Zeit später wurde er der Gestapo übergeben und kam in die KZ Stutthof und Auschwitz. In Auschwitz wurde Miotke das Opfer medizinischer Menschenversuche von SS-Ärzten, an deren Folgen er jahrzehntelang litt. 1943 transportierte ihn die SS in das KZ Neuengamme, später in das Außenlager Hannover-Stöcken. Die Befreiung erlebte Józef Miotke in Bergen-Belsen, wo er bis November 1945 im Hospital des DP-Camps blieb. Er kehrte nach Polen zurück.


PDF-Dokument anzeigen

Art des Mediums:
Text
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch
Redaktion:
Ulrike Jensen, Ulrike Jureit
Veröffentlicht:
Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Erscheinungsjahr:
1994
Quelle:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hg.): Lebensläufe - Lebensgeschichtliche Interviews mit Überlebenden des KZ Neuengamme. Ein Archiv-Findbuch, Hamburg 1994.
Signatur:
J5.1140
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

zur Mediathek
Kontakt

Sie haben Fragen oder sind bei der Benutzung der Webseite auf Fehler gestoßen? Dann schreiben Sie uns gerne unter:

E-Mail: lernwerkstatt@gedenkstaetten.hamburg.de