Rathausausstellung 2026 - Tafel 07: Kulturarbeit im Dienst des Nationalsozialismus | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 07: Cultural activities in the service of National Socialism

Aufgabe der Hamburger Kulturverwaltung war, das Kulturschaffen in den Dienst des Nationalsozialismus zu stellen. Mit gezielter finanzieller Förderung, der Durchführung eigener Veranstaltungen und der Herausgabe von Schriften versuchte sie, den Kulturbereich in diesem Sinne umzuformen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Förderung der niederdeutschen Kultur und die Verbreitung der Rassentheorie durch Betonung einer »germanischen« Frühgeschichte. Das größte Vorhaben – die Einrichtung eines Museums für Vor- und Frühgeschichte – scheiterte während des Krieges. Realisiert wurden 1940 die Gründung der Theatersammlung als Spezialarchiv und ab 1941 sonntägliche »Morgenfeiern«. Viele Initiativen der Verwaltung fanden jedoch nur wenig Resonanz und blieben weitgehend wirkungslos.


PDF-Dokument anzeigen

Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

zur Mediathek
Kontakt

Sie haben Fragen oder sind bei der Benutzung der Webseite auf Fehler gestoßen? Dann schreiben Sie uns gerne unter:

E-Mail: lernwerkstatt@gedenkstaetten.hamburg.de