Rathausausstellung 2026 - Tafel 13: Von der modernen zur »entarteten« Kunst | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 13: From modern to ‘degenerate’ art

Das Beispiel Hamburger Kunsthalle Moderne Kunst begeisterte auch im Nationalsozialismus viele Menschen. Zunehmend setzte sich jedoch ein Ausschluss moderner Kunstrichtungen durch. Auch die Hamburger Kunsthalle zeigte zunächst noch viele Kunstwerke der Klassischen Moderne. Die 1935 neu gestaltete Gemäldegalerie enthielt z. B. expressionistische Werke von Emil Nolde, darüber hinaus präsentierte sie mit Max -Liebermann sehr prominent einen jüdischen Künstler. Darüber empörten sich Anhänger*innen einer völkischen Kunstauffassung. Es kam zum Eklat, der Leiter der Gemäldegalerie wurde entlassen. 1937 beschlagnahmte die Reichskammer der bildenden Künste in den Museen des Deutschen Reiches über 20000 Kunstwerke von modernen, kommunistischen und jüdischen Künstler*innen als »Entartete Kunst«. 1000 dieser Kunstwerke stammten aus der Hamburger Kunsthalle.


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Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



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