Rathausausstellung 2026 - Tafel 18: Klassik, Unterhaltung und Politik | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 18: The classics, entertainment, and politics

Das Beispiel Deutsches Schauspielhaus Das Theater sollte im Nationalsozialismus die »Volksgemeinschaft« stärken. Die Reichstheaterkammer gab vor, welche Stücke gespielt werden durften. Moderne, gesellschaftskritische und von jüdischen Autor*innen verfasste Theaterstücke wurden abgesetzt. Zugelassen wurden Komödien, als unpolitisch angesehene Unterhaltung, klassische Stücke und -Stücke nationalsozialistischer Dramatiker*innen. Das Schauspielhaus hielt sich an diese Vorgaben und brachte vor allem Klassiker auf die Bühne. Politische Eingriffe in den Spielplan blieben daher die Ausnahme. 1941 setzte das Reichspropagandaministerium ein Stück der finnischen Autorin Hella -Wuolijoki ab, weil sie Kommunistin war.


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Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



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