Rathausausstellung 2026 - Tafel 21: NS-Kultur in Stein gemeisselt | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 21: Nazi culture carved in stone
Denkmäler zwischen »Heimatkunst« und »Heldentod« Ab 1933 fielen etliche Hamburger Denkmäler dem Bildersturm der Nationalsozialisten zum Opfer. Zerstört wurden auch ein Denkmal für den jüdischen Schriftsteller Heinrich Heine und ein Relief des Pazifisten Ernst Barlach. Der Hamburger Senat wiederum ließ Denkmäler errichten, die den Nationalsozialismus, den Krieg und das Soldatentum verherrlichten. So entstand 1936 das Kriegerdenkmal am Dammtordamm mit der Inschrift »Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen«. Andere Denkmäler glorifizierten die deutsche Kolonialherrschaft. Neu errichtete Gebäude wurden mit Hakenkreuzen oder Plastiken mit Bezügen zu »Heimat« und »Volkstum« versehen und damit nationalsozialistische Inhalte und Symbole in das Stadtbild eingeschrieben.
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