Rathausausstellung 2026 - Tafel 25: Conrad Löwenherz | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 25: Conrad Löwenherz

Ein Musiker wird Deportiert Conrad Löwenherz (1896–1943) entstammte einer jüdischen Hamburger Familie. Als Patriot diente er freiwillig im Ersten Weltkrieg. Nach Kriegsende betrieb er mit seiner Frau Frieda ein kleines Wäschegeschäft in der beengten Wohnung in Hamburg-Groß-Borstel. Ab 1925 gelang es ihm allmählich, als Berufsmusiker Fuß zu fassen. Das Paar konnte mit seinen drei Kindern in eine Stadtvilla nach Hamburg-Eppendorf ziehen. Conrad Löwenherz spielte mehrere Instrumente und verfasste Gedichte und Theaterstücke. 1936 erfolgte sein Ausschluss als Jude aus der Reichsmusikkammer. Er durfte nicht mehr als Musiker arbeiten. 1943 wurde Conrad Löwenherz im Polizeigefängnis Fuhlsbüttel inhaftiert und noch im selben Jahr im KZ Auschwitz ermordet.


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Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



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