Rathausausstellung 2026 - Tafel 29: Kultur im »Totalen Krieg« | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 29: Culture in a time of total war
Das Ende des NS-Kulturbetriebs in Hamburg Der Zweite Weltkrieg beeinträchtigte zunehmend auch das kulturelle Leben. Die gemeinsamen Angriffe der britischen und der US-amerikanischen Luftwaffe auf Hamburg im Sommer 1943 zerstörten viele Kultureinrichtungen und auch die Kulturverwaltung in der Alten Rabenstraße 4. Viele Kultureinrichtungen mussten in Provisorien ausweichen, Sammlungen wurden ausgelagert und Künstler zum Kriegseinsatz herangezogen, sofern das Propagandaministerium sie nicht als »unersetzlich« eingestuft hatte. Im September 1944 mussten alle Theater schließen. Die verbliebenen Kulturveranstaltungen boten Bevölkerung und Soldaten Ablenkung, Unterhaltung und Kriegspropaganda. Zweifel am »Endsieg« und kritische Stimmen auch unter Künstler*innen verfolgte das NS-Regime bis zuletzt hart.
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