Rathausausstellung 2026 - Tafel 30: »Minderbelastet« | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 30: Minderbelastete [Lesser Offenders]

Entnazifizierung im Hamburger Kulturbereich Nach der kampflosen Übergabe am 3. Mai 1945 stand Hamburg unter britischer Militärverwaltung. Etliche Gebäude, darunter auch die Musikhalle, der vormalige Sitz der Hamburger Kulturverwaltung, wurden beschlagnahmt. Die britische Besatzungsmacht versuchte, NSDAP-Mitglieder aus wichtigen Bereichen der Gesellschaft zu entfernen. Wer bestimmte Funktionen oder Dienstränge bekleidet hatte, wurde automatisch interniert. Im Hamburger Kulturbereich betraf dies u. a. die beiden NS-Kultursenatoren und den Leiter der Landesstelle des Reichspropagandaamtes. Alle Beamten und Angestellten mussten in Fragebogen Auskunft über ihre Mitgliedschaften in NS-Organisationen geben. Ein Entnazifizierungsausschuss konnte Entlassungen und Vermögenssperren gegen NS-Belastete verhängen. Im Kulturbereich waren hiervon jedoch nur wenige betroffen.


PDF-Dokument anzeigen

Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

zur Mediathek
Kontakt

Sie haben Fragen oder sind bei der Benutzung der Webseite auf Fehler gestoßen? Dann schreiben Sie uns gerne unter:

E-Mail: lernwerkstatt@gedenkstaetten.hamburg.de