Rathausausstellung 2026 - Tafel 33: Zurückgeben | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 33: Restitution

Geraubte Kulturgüter in Hamburger Museen und Bibliotheken Hamburger Museen haben sich während des Nationalsozialismus auf vielfältige Art am Eigentum von NS-Verfolgten bereichert. In ihren Sammlungen befinden sich bis heute geraubte Objekte vor allem aus jüdischem Besitz. Nach Kriegsende konnten Überlebende und Angehörige von Ermordeten eine Rückgabe ihres Eigentums beantragen. Die Antragsfrist endete 1958. 41 Jahre später verpflichtete sich die Bundesregierung in der »Washingtoner Erklärung« zum Auffinden und zur Rückgabe von »NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut«. Seitdem untersuchen in Hamburg mehrere Museen, die Kunsthalle und die Staatsbibliothek die Provenienz – also die Herkunft – ihrer Sammlungen. Nach individueller Prüfung erstatten sie geraubte Objekte an Nachkomm*innen der Verfolgten zurück.


PDF-Dokument anzeigen

Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

zur Mediathek
Kontakt

Sie haben Fragen oder sind bei der Benutzung der Webseite auf Fehler gestoßen? Dann schreiben Sie uns gerne unter:

E-Mail: lernwerkstatt@gedenkstaetten.hamburg.de