Rathausausstellung 2026 - Tafel 34: Nachwirkungen und späte Aufarbeitung | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 34: Aftermath and Aufarbeitung
Von der NS-Kulturverwaltung zur Behörde für Kultur und Medien Die 1933 gegründete Hamburger Kulturverwaltung ist die Vorläuferin der heutigen Behörde für Kultur und Medien. Im Nationalsozialismus setzte sie die reichsweiten Vorgaben des NS-Regimes zur Kulturpolitik um. Eigene Akzente setzte sie wenig, die von ihr geförderten Kulturströmungen wie die »Heimat«- und »Volkstumskunst« waren schon vor 1933 fest im Kulturbetrieb verankert. Dennoch war sie eine wichtige Kontrollinstanz für viele Hamburger Kulturinstitutionen. Eine kritische Untersuchung der NS-Vergangenheit der Behörde blieb lange aus. Seit den 1980er-Jahren setzt sich die Hamburger Kulturbehörde für die Erinnerung an Verfolgte des Nationalsozialismus ein. 2024 beauftragte sie die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen mit der Aufarbeitung der Rolle der NS-Kulturverwaltung.
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