Carlheinz Rebstock
Carlheinz und Herta Rebstock – Ein junges Paar im kommunistischen Widerstand
Biografie
Biografie von Carlheinz Rebstock
| 16. Januar 1917 | Carheinz Rebstock wird in Hamburg-Winterhude geboren. Seine Eltern Carl Hermann Julius Rebstock und seine Mutter Maria Clara Sophie Rebstock, geb. Schümann, führen die Gaststätte „Zur Bachquelle“. Seine ältere Schwester heißt Käthe. Carlheinz besucht die reformpädagogische Lichtwarkschule und macht anschließend eine Ausbildung zum Tischler. |
| 11. Mai 1932 | Carlheinz Rebstock tritt in den Kommunistischen Jugendverband Deutschland (KJVD) ein. Er organisiert u.a. Schulungen. |
| 26. Juni 1934 – 19. Oktober 1934 und 7. Mai – 1. Juli 1936 | Er verbringt nach zwei Verhaftungen wegen Widerstandstätigkeiten die „Schutzhaft“ im Konzentrationslager Fuhlsbüttel. |
| 17. Januar 1935 | Carlheinz Rebstock wird wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt und erhält nach Anrechnung von vier Monaten Haftzeit eine Bewährungsstrafe. |
| 1. Juli 1936 – 4. Mai 1937 | Er wird im Untersuchungsgefängnis Hamburg festgehalten. |
| 4. Mai 1937 | Er wird wegen fortgesetzter Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt. |
| 4. Mai 1937 – 14. November 1940 | Carlheinz Rebstock verbringt eine Haftstrafe in den Jugendstrafanstalten Hahnöfersand und Glasmoor. |
| Er besucht die Abendschule mit dem Ziel, Bauingenieur zu werden. | |
| 29. August 1941 | Carlheinz Rebstock heiratet Herta Winzer, die er in einer Gruppe des Kommunistischen Jugendverbands Deutschland (KJVD) kennengelernt hat. Die beiden ziehen nach der Ausbombung ihrer Wohnung zu Hertas älterer Schwester nach Wellingsbüttel. |
| 17. August 1943 | Geburt der Tochter Susanne in Süderbrarup (Schleswig-Holstein). |
| 25. September 1943 | Tochter Susanne stirbt aufgrund angeborener Behinderungen. |
| August 1944 | Carlheinz Rebstock wird in das Strafbataillon 999 eingezogen. „Wehrunwürdige“ Männer, vor allem solche aus dem Widerstand, wurden auf diese Weise noch zum Kriegseinsatz gezwungen. |
| 27. September 1944 | Er wird in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert und nach zehn Tagen wieder entlassen. |
| Nach 1945 | Carlheinz Rebstock setzt seine Arbeit für die KPD fort. Er arbeitet zwischenzeitlich als Redakteur der kommunistischen „Hamburger Volkszeitung“. Später bekommt er als Architekt eine gute Anstellung bei einer Tochterfirma der „Neuen Heimat“. Ende der 1960er Jahre verlässt er das Unternehmen. Er arbeitet fortan als selbstständiger Architekt. |
| 29. Juni 1986 | Carlheinz Rebstock stirbt. |
Aufgaben 1