Herta Rebstock, geb. Winzer
Carlheinz und Herta Rebstock – Ein junges Paar im kommunistischen Widerstand
Biografie
Biografie von Herta Rebstock
| 4. Oktober 1917 | Herta Winzer wird in der Geibelstraße in Hamburg geboren. Ihr Vater Otto Winzer ist Handwerker und führt einen Betrieb. Ihre Mutter Martha, geb. Schubbe, ist Hausfrau. Sie hat eine ältere Schwester und einen älteren Bruder. |
| 1923 – 1932 | Sie schließt die Volksschule ab und beginnt eine kaufmännische Lehre. |
| 1932 | Sie tritt dem Kommunistischen Jugendverband Deutschland (KJVD) bei. |
| 14. Juni 1934 – 17. Oktober 1934 | Herta Winzer wird erstmals verhaftet und verbringt vier Monate „Schutz“- und „Untersuchungshaft“ im Untersuchungsgefängnis Hamburg. |
| 17. Januar 1935 | Sie wird wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt. Nach Anrechnung der Haftzeit im Untersuchungsgefängnis erhält sie eine zweijährige Bewährungsstrafe. |
| 4. Mai 1937 | Herta Winzer wird wegen fortgesetzter Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt. |
| 6. Mai 1936 – 7. Mai 1939 | Sie verbringt fast drei Jahre „Schutzhaft“ im Konzentrationslager Fuhlsbüttel. |
| 29. August 1941 | Herta Winzer heiratet Carlheinz Rebstock. |
| 17. August 1943 | Herta Rebstock bringt Tochter Susanne zur Welt. |
| 25. September 1943 | Susanne stirbt aufgrund angeborener Behinderungen. |
| Nach 1945 | Herta Rebstock ist in der KPD aktiv. Trotz der körperlichen und seelischen Schäden durch die insgesamt 41 Monate nationalsozialistischer Gefangenschaft ist sie bis ins hohe Alter politisch aktiv und verfolgt die politischen Entwicklungen genau. |
| 1948, 1955 und 1957 | Herta und Carlheinz Rebstock bekommen drei Söhne, die sich für die Erinnerung an die NS-Verfolgten engagieren. |
| 28. Oktober 1958 | Herta Rebstock wird eine Rente wegen „Schadens an Körper und Gesundheit“ durch die NS-Verfolgung sowie eine Entschädigungszahlung bewilligt. |
| Ende 1990er Jahre | Sie wird mit anderen ehemaligen NS-Verfolgten ins Hamburger Rathaus eingeladen. |
| 12. September 2012 | Herta Rebstock stirbt. |
Aufgaben 6