Karl Martens
Ein Sozialdemokrat sagt offen seine Meinung
Biografie
Biografie von Joachim Friedrich Karl Martens
| 7. August 1901 | Karl Martens wird in Hohenhorst, Schleswig-Holstein geboren. Sein Vater Joachim Martens ist vermutlich als Landarbeiter tätig. Über seine Mutter Henriette und die Brüder Ernst und Otto ist nichts bekannt. Karl Martens besucht die Volksschule. |
| 29. März 1924 | Karl Martens heiratet Anna Maria Wilhelmine Wulf. Sie bekommen bis 1935 drei Söhne und eine Tochter: Werner, Herbert, Hans und Ingrid. |
| 1920er Jahre | Karl Martens tritt der SPD und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold bei. Er ist Arbeiter beim Gleisbau der Schwarzenbeker Bahn. |
| 1933 | Familie Martens wohnt in Eichede (Landkreis Bad Oldesloe). Karl Martens arbeitet als Streckenarbeiter an der Reichsautobahn. |
| August 1937 | Karl Martens wird zwangssterilisiert. |
| 15. April 1938 | Karl Martens wird wegen einer Schlägerei mit Todesfolge verhaftet. |
| 8. Februar 1939 | Karl Martens wird zu sechs Jahren Zuchthaus und Ehrverlust wegen gefährlicher Körperverletzung mit tödlichem Ausgang verurteilt. |
| 13. Mai 1943 | Karl Martens’ Haftzeit endet vorzeitig. Er wird direkt in das Konzentrationslager Neuengamme überführt. |
| 6. Februar 1944 | Karl Martens stirbt im Konzentrationslager Neuengamme. |
| 17. April 1946 | Anna Martens beantragt einen Hinterbliebenenpass bei der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes e.V. |
| 6. Oktober 1948 | Anna Martens erhält einen Sonderausweis für politisch, rassisch und religiös Verfolgte. |
| 20. Februar 1951 | Anna Martens wird der Status als Hinterbliebene eines ehemals politisch Verfolgten aberkannt. |
| Oktober 2012 | Dem Antrag von Karl Martens’ Tochter Ingrid auf Entschädigung für Opfer von NS-Unrechtsmaßnahmen wird stattgegeben. |
| März 2014 | Der Kulturausschuss der Gemeinde Steinburg lehnt einen Stolperstein für Karl ab. |
Aufgaben 9