Repatriierung und Emigration von Displaced Persons

Themenmappe der Ausstellung „Zeitspuren“ über den unterschiedlichen Umgang mit den über 10 Millionen Displaced Persons nach der Befreiung durch die alliierten Truppen. Viele – unter ihnen fast alle Westeuropäer – wollten so schnell wie möglich in ihre Heimatländer zurückkehren. Einige, zum Beispiel ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus der Ukraine, waren staatenlos und konnten bzw. wollten nicht in die sowjetisch besetzte Heimat zurückkehren. Andere verweigerten die Heimkehr aufgrund der politischen Situation in ihrer Heimat oder weil sie Repressalien befürchteten. Während die westlichen Alliierten den befreiten DPs größere Freiheiten bezüglich der Wahl des Lebensortes gewährten, wurden ehemaligen Bewohner im Einflussbereich der Sowjetunion zunächst ausnahmslos in ihre Herkunftsgebiete repatriiert.


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Art des Mediums:
Text
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch
Herausgeber:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Veröffentlicht:
Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Erscheinungsjahr:
2006
Signatur:
J10.1002
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



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