Lebensläufe: Jan Polit

Erinnerungsbericht von Jan Polit. Der Sohn eines Polen wuchs in Deutschland auf, wurde 1933 aber nach Polen ausgewiesen. 1940 wurde er festgenommen, die deutschen Besatzer verlangten von ihm, dass er als gebürtiger Deutscher der Wehrmacht oder SS beitrete, was Jan Polit ablehnte. Daraufhin kam er in Haft und wurde in das KZ Sachsenhausen deportiert, wenig später ins KZ Neuengamme. Er erkrankte schwer und wurde für medizinische Experimente missbraucht, dennoch gelang es ihm zu überleben. Nachdem er in Außenlagern in Hamburg und Hannover-Stöcken arbeiten musste, erlebte er vollkommen geschwächt und krank die Befreiung im KZ Bergen-Belsen. Nach längeren Klinikaufenthalten kehrte Jan Polit 1948 nach Polen zurück.


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Art des Mediums:
Text
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch
Redaktion:
Ulrike Jensen, Ulrike Jureit
Veröffentlicht:
Hamburg: KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Erscheinungsjahr:
1994
Quelle:
KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Hg.): Lebensläufe - Lebensgeschichtliche Interviews mit Überlebenden des KZ Neuengamme. Ein Archiv-Findbuch, Hamburg 1994.
Signatur:
J5.1153
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



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