Rathausausstellung 2026 - Tafel 03: Die Hamburger Kulturlandschaft vor 1933 | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 03: Hamburg’s cultural landscape before 1933

Traditionell wurden Kunst und Kultur als Privatvergnügen, nicht als Aufgabe des Staates betrachtet. Erst im 19. Jahrhundert entstanden vor allem auf Initiative von Bürgervereinen größere Kunst- und Geschichtsmuseen. Mäzene förderten Kunstschaffende. Städtische »Kunstpflegekommissionen« vergaben finanzielle Förderungen, besaßen jedoch nur wenig Einfluss auf das Kulturleben der Stadt. Die Millionenstadt Hamburg verfügte vor der NS-Machtübernahme über ein vielfältiges Kulturleben. Neben Kultursparten wie der Oper, den Theatern und Museen und klassischer Musik lebte eine sozialistisch geprägte Arbeiterkultur, Kinos und Varietés boten leichte Unterhaltung. Immer beliebter wurden moderne Kunstrichtungen wie Expressionismus und Jazz.


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Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



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