Rathausausstellung 2026 - Tafel 08: »Völkisch«, »nordisch« oder »modern«? | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 08: Völkisch, nordisch or modern?

Grundsätze und Ziele der nationalsozialistischen Kulturpolitik waren unter führenden Nationalsozialisten lange umstritten. Als unerwünscht galten das »intellektuelle« Theater und »undeutsche« Kinofilme. Ein besonderer Streitpunkt war die Kunst der Klassischen Moderne. Vermeintlich »nordische« Formen dieser Kunstrichtung wurden teilweise geschätzt, während völkische Kreise alles Moderne als »entartet« ablehnten. Diese Auseinandersetzung lähmte auch die Hamburger Kulturpolitik. Etliche Leitungsstellen wurden daher zunächst nur kommissarisch besetzt. Einen Wendepunkt markierte die Schließung einer Ausstellung im Hamburger Kunstverein 1936. Fortan konnte moderne Kunst reichsweit kaum noch gezeigt werden. Auch in Hamburg hatten sich damit die Verfechter einer völkischen Kunstauffassung durchgesetzt.


PDF-Dokument anzeigen

Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



virtuelle Ausstellungen

Die Hauptausstellung „Zeitspuren“ sowie die übrigen Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme stehen auch in der Mediathek digital zur Verfügung.

zur Mediathek
Kontakt

Sie haben Fragen oder sind bei der Benutzung der Webseite auf Fehler gestoßen? Dann schreiben Sie uns gerne unter:

E-Mail: lernwerkstatt@gedenkstaetten.hamburg.de