Rathausausstellung 2026 - Tafel 24: Ausgrenzung und Selbstbehauptung | Town-hall Exhibition 2026 - Panel 24: Marginalised yet asserting itself

Der Jüdische Kulturbund Hamburg Jüdische Künstler*innen wurden ab 1933 aus dem Kulturbetrieb ausgeschlossen. Viele verloren damit ihre Existenzgrundlage. Zur gegenseitigen Unterstützung schlossen sie sich reichsweit im Jüdischen Kulturbund zusammen. Sie durften nur noch vor einem rein jüdischen Publikum auftreten. Das NS-Regime förderte den Kulturbund, um die jüdischen Künstler*innen kulturell zu isolieren und zugleich ihre Überwachung zu erleichtern. Der Jüdische Kulturbund Hamburg war bekannt für seine Theaterproduktionen sowie für seine Konzerte, Tanz- und Kleinkunstabende. Er hatte im Mai 1936 5208 Mitglieder – dies war ca. ein Drittel der jüdischen Hamburger*innen, die so weiterhin am kulturellen Leben teilnehmen konnten. 1939 löste das NS-Regime den Jüdischen Kulturbund Hamburg auf. Mitglieder, denen die Flucht nicht gelang, wurden ab 1941 deportiert.


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Art des Mediums:
Sammlung
Format:
Digitales Medium
Sprache:
Deutsch, Englisch
Autor:
Gisela Ewe, Sophia Annweiler, Lennart Onken, Alyn Šišić
Herausgeber:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Veröffentlicht:
Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
Erscheinungsjahr:
2026
Rechtliche Bedingungen:
alle Rechte vorbehalten



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